Ostallgäu
Sozialdemokratie
in Wort und Tat

ASF Ostallgäu/Kaufbeuren: Pressemitteilung zu Neuwahlen

Einstimmig wählten die SPD-Frauen die bisherige Vorsitzende Ilona Deckwerth aus Füssen und ihre Stellvertreterin Karin Wehle-Hausmann aus Marktoberdorf erneut zum Führungsteam der ASF, der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im Unterbezirk Ostallgäu und Kaufbeuren. Anschließend stand das Thema Gewalt gegen Frauen im Mittelpunkt der inhaltlichen Debatte.

SPD-Frauen im Ostallgäu und Kaufbeuren wählen neuen Vorstand

Sehr zufrieden waren die SPD-Frauen aus dem Ostallgäu und aus Kaufbeuren bei ihrer jüngsten Mitgliederversammlung mit den Berichten über die Aktivitäten der vergangenen beiden Jahre. Die Verleihung der Roten ASF-Rose in dieser Zeit an Margot Käßmann und Lale Akgün waren die herausragenden Ereignisse. Dementsprechend wurden Ilona Deckwerth und Karin Wehle-Hausmann einstimmig in ihren bisherigen Ämtern als Vorsitzende und Stellvertreterin bestätigt und wiedergewählt. Das Vorstandsteam ergänzen die drei Beisitzerinnen Helga Ilgenfritz aus Kaufbeuren, Christiane Manthey aus Buchloe und Doris Trübenbach aus Roßhaupten. “Damit sind im ASF-Vorstand aktive Frauen aus der gesamten Region vertreten, die so eine gute Vernetzung über die Ortsvereine hinweg ermöglichen”, freute sich Ilona Deckwerth.

Mit der Thematik der Gewalt gegen Frauen beschäftigten sich die Anwesenden intensiv. Angesichts der vielen Betroffenen forderten die SPD-Frauen, dass die nötigen Hilfsstrukturen wie telefonische Notrufmöglichkeiten, Beratungsstellen oder auch Frauenhäuser finanziell besser ausgestattet und das Thema selbst erheblich mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit gerückt werden müssen, um der Spirale der Gewalt entschlossener ein Ende zu setzen. Sie begrüßten die Aktion unter Bundesministerin Schwesig, die bereits im März 2013 ein bundesweites Hilfetelefon “Gewalt gegen Frauen” unter der Nummer 08000 116 016 ins Leben gerufen hat. Es bietet vertraulich, kostenfrei und rund um die Uhr Hilfe und Unterstützung an. Karin Wehle-Hausmann wies aber auch noch auf ein weiteres Problem hin, nämlich die mangelhafte und unsichere Finanzierung der Frauenhäuser in Bayern. Sie berichtete von der Petition der schwäbischen SPD-Frauen, die Frauenhäuser finanziell besser zu unterstützen, die bereits seit einem Jahr vorliegt, aber noch immer nicht im Landtag behandelt worden ist, und forderte: “Diese Hinhaltetaktik muss dringend ein Ende haben, denn die Frauen brauchen schon jetzt mehr Hilfe!”

Artikel veröffentlicht am: 7. November 2016