Ostallgäu
Sozialdemokratie
in Wort und Tat

Ilona Deckwerth als Landtagskandidatin nominiert

Bei einer Delegiertenversammlung des Stimmkreis 709 Kempten-Oberallgäu wurden die Kandidatinnen für die Landtags- und Bezirkstagswahl 2013 nominiert. Einstimmig wurde Ilona Deckwerth als Landtagskandidatin und fast einstimmig Regina Liebhaber als Kandidatin für den Bezirkstag nominiert. Monika Borchert-Bösele wurde als Listenbewerberin für die Landtagswahl, Barbara Uder-Frick als Listenbewerberin für die Bezirkstagswahl vorgeschlagen.

Ilona Deckwerth, die krankheitsbedingt nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, betonte in ihrer verlesenen Bewerbung, dass sie in ihrem Wahlkampf mit besseren Inhalten als die politische Konkurrenz Menschen überzeugen und für die Politik der SPD gewinnen wolle. Ihre politischen Schwerpunkte sind:

  • Bildung und Inklusion: hier fordert Ilona Deckwerth ein Bildungssystem, dass allen Menschen faire Chance auf Bildung garantiert – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern
  • Faire Arbeit für alle!: hier setzt sich Ilona Deckwerth, die auch gewerkschaftlich stark engagiert sich, für die Einführung eines Mindestlohns, gerechte Löhne für Männer und Frauen sowie faire Arbeitsbedingungen ein, damit Menschen durch ihre Arbeit ihre Existenzgrundlage sicher und ihr Leben in ihrem Sinne gestalten können.
  • Leben im Alter: Für Ilona Deckwerth ist es wichtig, dass alle Menschen ihre letzte Lebensphase in Würde und möglichst selbstbestimmt erleben können. Hier setzt sie sich für umfassende Versorgungsangebote im Bereich der Betreuung und Pflege im ambulanten und stätionären Bereich ebenso ein, wie für eine Lebensumwelt, die ältere Menschen in ihren Bedürfnissen wahrnimmt und ihnen gerecht wird.
  • Kommunalpolitik: für die Kommunalpolitikerin Ilona Deckwerth ist die Kommune als unmittelbarer Lebensort der Bürgerinnen und Bürger ein besonderes Anliegen. Da in der Vergangenheit die bayerischen Kommunen Sparopfer der CSU waren und immer mehr Aufgaben übernehmen mussten, ohne dafür finanziell besser gestellt zu werden, fordert Deckwerth hier eine Kehrtwende: die Kommunen müssen wieder in die (finanzielle) Lage versetzt werden, ihre Aufgaben vor Ort erfüllen zu können.
  • Gleichstellung: Hier bemängelt Ilona Deckwerth vor allem die bisherige Gleichstellungspolitik der Landesregierung. So wurde zwar regelmäßig ein Gleichstellungsbericht veröffentlicht, der den Istzustand und auch Mängel beschreibt, allerdings ohne konkrete Forderungen und Vorschläge, wie Verbesserungen herbeigeführt werden können. So ist für sie klar, dass unter einer SPD-Landesregierung der Gleichstellungsbericht ein weiteres Kapitel erhält: ein Kapitel, in dem konkret steht, was das Land für die Gleichstellung tun und welche Ziele bis zu einem bestimmten Zeitpunkt erreicht haben will.

Weitere Informationen zu Ilona Deckwerth können in ihrem Lebenslauf entnommen werdenLebenslauf_IlonaDeckwerth2012.

Regina Liebhaber, Stadträtin in Kempten, bewarb sich ebenfalls mit einer sehr engagierten Rede für die Bezirkstagskandidatur. Sie betonte, welche wichtigen Funktionen der Bezirk Schwaben im Rahmen der Jugendarbeit, beruflichen Ausbildung sowie der europäischen Zusammenarbeit der Regionen übernimmt

Bericht:  Katharina Schrader

Artikel veröffentlicht am: 30. November 2012