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Energiewende in der Region – acht Punkte für einen aktiven Klimaschutz

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel (SPD) hat die Klima-Agenda 2020 vorgestellt. Die Zielsetzung dabei ist: Reduzierung der schädlichen Umwelt- bzw. Treibhausgase. Ein Maßnahmenkatalog, der auch bei den politischen Entscheidungen in usnerer Region mitbedacht werden sollte.

Die Schwerpunkte der Klima-Agenda 2020 sind:

  • Alte Kraftwerke erneuern
    Der besseren Wirkungsgrade neuer Kohle- und Erdgaskraftwerke trägt dazu bei, die CO2-Emissionen deutlich zu senken.
  • Energie muss effizienter genutzt werden
    z. B. durch Kraft-Wärme-Kopplung. Die Zahl dieser Kraftwerke sollen bis zum Jahre 2020 mindestens verdoppelt werden.
  • Mehr Strom aus erneuerbaren Energien
    Der Anteil von Strom aus erneuerbaren Energien – z. B.Wind, Wasser und Sonne – wurde in wenigen Jahren verdoppelt. Diese Entwicklung soll vorangetrieben werden.
  • Strom effizienter nutzen
    Durch stromsparenden Geräte, effizienteren Motoren und durch den Verzicht auf die Stand-By-Funktion bei Elektrogeräten.
  • Wärme sparen durch Gebäudesanierung
    Mit optimal gedämmten Gebäuden und moderner Heizungstechnik können die CO2-Emissionen mehr als halbiert werden.
  • Warmes Wasser aus Sonnenkraft
    Ziel ist es, den Anteil der erneuerbaren Energien zur Wärmeerzeugung (Biomasse, Solarthermie, Geothermie) von heute 6% bis 2020 mindestens zu verdoppeln.
  • Mehr Mobilität mit weniger Energie
    Mit technischen Maßnahmen (kraftstoffsparende Motoren, Leichtbauweise) und mit kraftstoffsparender Fahrweise lassen.
  • Alle Treibhausgase in den Klimaschutzplan einbeziehen
    CO2 (Kohlendioxid) ist das schädlichste, aber nicht das einzige Treibhausgas. Es müssen alle Treibhausgase reduziert werden.