Ostallgäu
Sozialdemokratie
in Wort und Tat

Nachruf

zum Tode von Monika Borchert- Bösele.

Am vergangenen Donnerstag verstarb nach schwerer Krankheit Monika Borchert- Bösele. Diese traurige  Nachricht überraschte uns, da Monika in den letzten Wochen immer zuversichtlich war, wieder zu genesen. Noch vor wenigen Tagen lies sie die Einladungen für die AsF- Jahreshauptversammlung verschicken und plante den Besuch des Bundesparteitages in Augsburg. Sie kandidierte zum zweiten Mal als Listenkandidatin auf Platz 14 für den Landtag und wollte im nächsten Jahr wieder als Kandidatin für das Europaparlament antreten.
Mit Monika Borchert- Bösele verliert die SPD eine engagierte und überzeugte Sozialdemokratin und Europäerin.
Sie kandidierte für das Europaparlament in der Überzeugung, dass ein politisch geeintes Europa den Bürgerinnen und Bürgern nutzt und den Frieden sichert.  Umso mehr schmerzte es Monika, dass viele “mit denen da oben in Europa” nichts anfangen konnten und auf dieses Europa schimpften. Monika wollte den Menschen Europa näherbringen, was ihr als Europaabgeordnete sicher gelungen wäre.
Als ausgebildete Kindergärtnerin lag ihr auch die Bildungs- und Familienpolitik am Herzen. Wenn sich die Diskussionen um Bildungspolitik drehten, erinnete uns Monika immer wieder daran, dass  Bildung nicht erst mit der ersten Klasse, sondern schon im jüngsten Kindesalter und damit im Kindergarten beginnt. Sie betonte immer wieder, das für die Sprachentwicklung ein kostenloses, aber verpflichtendes Kindergartenjahr für Kinder mit Migrationshintergrund und aus bildungsfernen Schichten eminent wichtig ist. Außerdem forderte sie immer wieder eine bessere Bezahlung von Erzieherinnen und Erziehern.
Monika war eine beherzt auftretende Sozialdemokratin, die stets ihre Meinung und Haltung vertrat, selbst wenn sie dabei aneckte.
Wir vermissen Monika Borchert-Bösele und werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren.

Markus Kubatschka
SPD Unterbezirksvorsitzender Allgäu- Bodensee

im Namen für
SPD Schwaben
SPD Allgäu- Bodensee
SPD Ostallgäu
SPD Oberallgäu

Artikel veröffentlicht am: 21. April 2013