Ostallgäu
Sozialdemokratie
in Wort und Tat

SchwabenSPD geht nach Klausur hochmotiviert in den Bundestagswahlkampf

Über 200 Kilometer Autofahrt liegen zwischen Oettingen im Donau-Ries und Oberstdorf im Oberallgäu. Dann ist man einmal von Nord nach Süd durch Schwaben gefahren und hat zweieinhalb Stunden für die Strecke gebraucht. Politisch ist es schon allein wegen der Entfernungen kein leichtes Unterfangen, alle zehn Unterbezirke im Blick zu haben und bei ihrer Arbeit zu unterstützen. Aber genau das ist eine der Aufgaben der SchwabenSPD. Um schlagkräftig in die bevorstehende Bundestagswahl im Herbst ziehen zu können und bereits mit Blick auf die Landtagswahlen im kommenden Jahr, haben sich die Vorstandsmitglieder zu einer Klausur getroffen.

Die Bundestagswahl stand natürlich ganz oben auf der Tagesordnung. Zum Wahlkampfauftakt für ganz Schwaben wird der neue Generalsekretär der BayernSPD, Uli Grötsch, kommen und die Genossinnen und Genossen, die bereits hochmotiviert den Tür-zu-Tür-Wahlkampf durchführen, auf die entscheidenden Wochen bis zum 24. September einstimmen. Die sechs schwäbischen Bundestagskandidatinnen und -kandidaten, Ulrike Bahr, Karl-Heinz Brunner, Pascal Lechler, Christoph Schmid, Katharina Schrader und Herbert Woerlein werden sich mit ihren jeweiligen Schwerpunkten am Freitag, 7. Juli 2017, 17:30 Uhr im Augustana-Saal, Im Annahof 4, in Augsburg vorstellen.
Schon vor knapp zwei Jahren hat die SPD auf Bezirksebene ihr Themenspektrum samt der sozialdemokratischen Positionen dazu erarbeitet: “Schwaben 2025 – Schwabens starke Seiten!”. “Das schreiben wir jetzt fort und es ist die Richtschnur für unser politisches Handeln, mindestens bis ins Jahr 2025″, sagte die Bezirksvorsitzende und Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr nach der Klausur. Soziale Gerechtigkeit spiele dabei die tragende Rolle.
Für die Neumitglieder wird es in den kommenden Monaten besondere Bildungsangebote geben und auch die Wahlkämpfer werden mit Tipps versorgt, wie sie erfolgreich für die SPD werben können. Wie die Unterstützung der Unterbezirke aussehen könnte, soll in Treffen vor Ort besprochen werden. “Die Bedürfnisse und Strukturen in den Unterbezirken sind so unterschiedlich, dass wir mit einem Gesamtkonzept vielleicht nicht weit kommen werden”, fasste die stellvertretende Vorsitzende Petra Beer das Ergebnis zusammen. Jetzt soll aber erst einmal eine Bestandsaufnahme gemacht werden.

Artikel veröffentlicht am: 20. Juni 2017