Ostallgäu
Sozialdemokratie
in Wort und Tat

SPD fordert 350.000 neue Wohnungen – Auch das Allgäu soll profitieren

Auch im Allgäu sind günstige Wohnungen inzwischen oft Mangelware. Zwar werden in vielen Kommunen der Region neue Baugebiete ausgewiesen und Immobilienangebote füllen die Zeitungsspalten. Neugebaute Häuser und Wohnungen werden jedoch in der Regel entweder selbst genutzt oder hochpreisig vermietet, während immer weniger Wohnungen auch für Menschen mit geringerem Einkommen noch bezahlbar sind. Die Allgäuer SPD begrüßt daher das von der Bundespartei geforderte neue Wohnungsbauprogramm, möchte dabei aber die heimische Region besonders berücksichtigt sehen.

„Wir fordern mehr sozialen Wohnungsbau auch hier im Allgäu,“ betont Katharina Schrader, stellvertretende Vorsitzende der SPD Allgäu-Bodensee. In den nächsten Jahren sollen nach den Vorstellungen der Bundes-SPD 350.000 neue bezahlbare Mietwohnungen in Deutschland entstehen. Von diesem ambitionierten Programm dürften nicht nur Großstädte und Ballungsräume profitieren, sondern auch ländliche Regionen wie das Allgäu seien miteinzubeziehen.
Durch die zahlreichen Flüchtlinge in Bayern habe sich die Lage zuletzt drastisch verschärft. Es dürfe jetzt keine Konkurrenzsituation zwischen einheimischen Familien mit geringem Einkommen und den Asylsuchenden entstehen, warnt Schrader. „Das Wohnungsbauprogramm ist damit auch ein wichtiger Beitrag zum Erhalt des sozialen Friedens im Land.“

Artikel veröffentlicht am: 1. Oktober 2015