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Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen – AsF Ostallgäu
Gleichstellungspreis Rote ASF-Rose

Auf Initiative der ASF-Unterbezirksvorsitzenden Ilona Deckwerth wurde 1998 dieser Preis zum erstenmal ausgeschrieben und fand sofort ein reges und breitgestreutes öffentliches Interesse.

Bisherige Gewinnerinnen einer ASF-Rose sind:

  • 1998 – die Fraueninitiative PF.I.F.F aus Füssen
    für ihren Wegweiser für Frauen in Füssen und
    Umgebung,
  • 1999 – Frau Ursula Brosche aus Kaufbeuren
    für ihre aktive politische Arbeit für Frauen und Gleichberechtigung,
  • 2000 – Pro Familia Kempten
    für ihre Beratung und Hilfen im Kontext von Schwangerschaft und Sexualerziehung,
  • 2001 – Frau Weismann aus Kaufbeuren
    für ihre langjährige, engagierte Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Kaufbeuren,
  • 2002 – die neugegründete vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft ver.di
    für ihre beispielhafte Umsetzung des Prinzips “Gender mainstream” in Organisation und Satzung
  • 2003 wurde der Preis erstmals aufgeteilt:
    • die ASF-Rose an Familienministerin Renate Schmidt
      für ihre Initiativen zugunsten einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie,
    • das Preisgeld an eine lokale Gruppe, die Hausaufgabenhilfe Marktoberdorf,
      für ihre jahrelange, ehrenamtliche Unterstützung berufstätiger Frauen

Diese Idee der doppelten Preisträgerinnen, die ASF-Rose für eine überregionale Person oder Gruppe und das Preisgeld für lokale KandidatInnen, wurde auch in den folgenden Jahren weitergeführt.


Personen, Gruppen oder Institutionen aus dem Raum Ostallgäu/
Kaufbeuren, die sich in besonderer Weise um die
Gleichstellung bemühen, sollen mit dem Preisgeld der roten
ASF-Rose in Höhe von 300 Euro ausgezeichnet werden.

Mit der Preisverleihung selbst werden hervorragende
Aktivitäten für die Gleichstellung einer breiten
Öffentlichkeit vorgestellt und bekannt gemacht. Es soll zum
Nachdenken angeregt und Anstöße zu weitergehendem Handeln
gegeben werden. Interessierte Gruppen und Personen können ihre
Einrichtungen und Aktivitäten an Infoständen vorstellen.
Alle Gäste haben Gelegenheit zum gegenseitigen Kennenlernen,
Sich-Austauschen und Kontakte-Knüpfen.

  • Preisträgerin 2004 ist die
    • stellvertretende DGB-Bundesvorsitzende Ursula Engelen-Kefer
      für ihr Engagement für bessere Arbeitsbedingungen von Frauen
    • das Preisgeld an eine lokale Gruppe, die Eine-Welt-Läden Ostallgäu
      für ihre ehrenamtliche Unterstützung von Frauen in der dritten Welt.
  • Preisträgerin 2005 ist die
    • die Bundesministerin für wirtschaftliche
      Zusammenarbeit und Entwicklung Heidemarie Wieczorek-Zeul,
      die mit ihrem Engagement für andere Frauen Zeichen setzt und mutig
      für Frauenrechte eintritt
    • das Preisgeld geht an Monika Schubert, Theater Mobilé

      für ihre außergewöhnliche Kulturarbeit in und um Marktoberdorf.

  • Preisträgerin 2006 ist die

    • Generalsekretärin von amnesty international (ai) Deutschland
      Barbara Lochbihler
      für ihren internationalen Einsatz für Frauenrechte
    • das Preisgeld geht an die ai-Gruppen in Füssen und Kaufbeuren.
  • Preisträgerin 2007 ist die
    • ehem. Vorsitzende des Vereins für Fraueninteressen in München
      Dr. Hildegard Kronawitter, MdL,
      für besondere Verdienste um die Gleichstellung
    • das Preisgeld geht an Brigitte Protschka mit ihrem
      Mentoringprojekt
      Frauen in ersten Führungspositionen im Ostallgäu.

 

  • Preisträgerin 2008
    • ist die Bundestagsabgeordnete und Ministerin a.D.
      Prof. Dr. Herta Däubler-Gmelin
      für besondere Verdienste um die Gleichstellung

    • das Preisgeld geht an Jutta Jandl, Marktoberdorf
      für ihre Verdienste und Aktivitäten um die
      Gleichstellung der Frauen im Ostallgäu

 

  • Die Preisträgerin 2009,
    ist mit der zwöften Verleihung der Roten ASF-Rose

    • die Psychoanalytikerin, Ärztin und
      Schriftstellerin

      Dr. Margarete Mitscherlich
      für besondere Verdienste um die Gleichstellung

    • das Preisgeld geht an Heid Lück, Durach,
      langjährige Landtagsabgeordnete und Vorsitzende
      der ASF Schwaben,
      für ihre Verdienste und Aktivitäten um die
      Gleichstellung der Frauen im Allgäu

 


Preisverleihung 2009 in Füssen: Heidi Lück, ehem.
Landtagsabgeordnete aus Kempten, erhält den Geldpreis
der roten ASF-Rose von Laudatorin Monika Borchert-Bösele, SPD-
Europakandidatin Schwaben (im Hintergrund).
Von rechts: Dr. Paul Wengert, MdL, Heidi Lück, Ilona Deckwerth,
ASF-Vorsitzende Ostallgäu, Paul Iacob, Bürgermeister
Füssen, Monika Borchert-Bösele, Altusried,

Zur Verleihung der Roten ASF-Rose 2009 an die Hauptpreisträgerin,
Margarete Mitscherlich, reiste eine Abordnung der ASF-Frauen eigens
nach Frankfurt, um die Skulptur zu überreichen. Das Zusammensein
mit der großen Dame der neueren deutschen Frauenbewegung war für
alle Frauen ein sehr intensives und bewegendes Erlebnis.
Margarete Mitscherlich gab über zwei Stunden geduldig und
freundlich Auskunft auf alle Fragen und erzählte mit entwaffnendem
Humor aus ihrer Biographie und über ihre Lebensvorstellungen.

 

Als Tipp für ein humorvolles Leben nannte sie die Fähigkeit, das
Komische zu sehen. Insbesondere Männer dürfe man nicht so ernst
nehmen. Allerdings betonte sie auch, dass man/frau gerade Männer
zu fördern habe.


Bei der Preisübergabe in Frankfurt